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Bildungsreise des DRA e.V. nach Moskau: „Sozialarbeit und Strukturen der Zivilgesellschaft in Moskau: Aktuelle Einblicke in die Kinder- und Jugendhilfe, Pflege und Eingliederungshilfe für Kinder- und Jugendliche“

Der DRA e.V. organisiert im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau in Zusammenarbeit mit dem Institut für Weiterbildung von Fachkräften der Sozialarbeit der Stadt Moskau und mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes LV Berlin e.V. sowie der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch eine Bildungsreise nach Moskau.

Durchgeführt wird die Bildungsreise im Zeitraum 30. September 2019 bis 04. Oktober 2019. Die Schwerpunktthemen sind Kinder- und Jugendschutz, Pflege und Eingliederungshilfe für Kinder- und Jugendliche. Die Bildungsreise soll Einblicke und Anregungen für die Soziale Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen sowie Pflegebedürftigen in Metropolen vermitteln.

Eine Anerkennung der Bildungsreise auf Bildungsurlaub wird angestrebt.

Teilnehmerbeitrag:

950,- Euro für Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes LV Berlin, für weitere Teilnehmende 1.250,- Euro.

Im Teilnehmerbeitrag sind folgende Kosten enthalten: Hin- und Rückflug, Visum, Hotel EZ inkl. Frühstück, ÖPNV Tickets in Moskau, Dolmetscher und Begleitung, Arbeitsmaterial. Nicht enthalten sind Kosten der Verpflegung (Mittag und Abendessen, Getränke, etc.), des nachmittäglichen Kulturprogramms.

Interessierte Teilnehmende wenden sich bis zum 11. August 2019 an Anna Emelianov (anna.emelianov@austausch.org).

Mehr Information sowie das vorläufige Programm der Bildungsreise finden Sie unter: https://austausch.org/aktuelles-deteils/bildungsreise-nach-moskau-fuer-fachkraefte-der-sozialarbeit-mit-kindern-und-jugendlichen/?fbclid=IwAR3F

Fachaustausch zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen Berlin

Für 10 Sozialpädagoginnen und Erzieherinnen aus Moskau organisierte der DRA im Zeitraum 29.4.-04.5. erneut in Berlin und Brandenburg einen Fachaustausch zum Thema „Langfristige Pflege von Kindern und Jugendlichen“. Bei dem Austausch ging es u. a. darum sich über Projekte und Methoden der medizinischen und der sozialen Hilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sowie ihrer Familien auszutauschen und aufzuzeigen, wie sie von Geburt bis zum 18. Lebensjahr betreut werden. Konkret wurden dabei insbesondere Beratungsangebote und Behandlungsmöglichkeiten thematisiert. Besucht wurden u. a. das Diakoniewerk Simeon und das Oberlinhaus in Potsdam. Zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Pflegearbeit in Berlin und Moskau erfolgte darüber hinaus im Paritätischen Berlin, der Lebenshilfe Berlin sowie dem Verein von russischsprachigen Eltern von behinderten Kindern, die Sputniks e.V.
Organisiert wurde das Programm in Kooperation mit dem Institut für Weiterbildung von Fachkräften der Sozialarbeit der Stadt Moskau mit Unterstützung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Fachaustausch “Familie und Jugendliche in krisenhaften Situationen” in Berlin


Im Zeitraum 11.-16. Dezember organisierte der DRA im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau wieder eine Bildungsreise für 12 sozial Pädagoginnen und Erzieherinnen aus Moskau zum Thema “Familie und Jugendliche in krisenhaften Situationen” in Berlin und Brandenburg. Die Teilnehmerinnen besuchten dabei Einrichtungen, die sowohl finanzielle und soziale, als auch therapeutische Hilfe den Jugendlichen, Familien und schwangeren Frauen im Not leisten. Unter anderem hat die Moskauer Gruppe die Inklusionsmethoden für Schulkinder und Möglichkeiten für Integration und Rehabilitation psychisch kranker Menschen kennengelernt. Von besonderem Interesse waren die therapeutischen Methoden und Ansätze in der Arbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen sowie die Unterstützung von Familien in krisenhaften Situationen seitens staatlicher und nichtstaatlicher Einrichtungen. Organisiert wurde die Bildungsreise in Kooperation mit dem Institut für Weiterbildung von Fachkräften der Sozialarbeit der Stadt Moskau (ИДПО ДТСЗН) und mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

“Moderne Bildungsräume in der schulischen und außerschulischen Jugendbildung”

Für 14 Pädagog_innen und Leiter_innen von Bildungseinrichtungen aus Moskau organisierte der DRA erneut eine Studienreise im Zeitraum 2.-9. Dezember zum Thema “Moderne Bildungsräume in der schulischen und außerschulischen Jugendbildung” in Berlin. Die Teilnehmer_innen besuchten dabei Schulen, Kindergärten, Universitäten und Organisationen. Die Gäste aus Moskau traten in Austausch zu Fragen des Qualitätsmanagements und lernten zudem Methoden kennen, die den Schülern bei der Wahl ihres zukünftigen Berufes helfen sollen. Organisiert wurde die Bildungsreise in Kooperation mit der Organisation КОнтрАст und mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Fachaustausch zur historisch-politischen Bildungsarbeit zur Aufarbeit von Totalitarismus und Gewaltherrschaft mit Fachkräften der Jugendarbeit in Berlin

Städtepartnerschaft Berlin-Moskau / Fachaustausch zur historisch-politischen Bildung in der Jugendarbeit mit sieben Vertretern des Музей истории ГУЛАГа / GULAG History Museum aus Moskau in der vergangenen Woche. Treffen mit Kollegen und Gleichgesinnten. Austausch zu Methoden, Problemen oder gemeinsamen Projekten. Im Detail siehe dazu #музейгулага #gulagmuseum. Auf dem Programm standen Termine in folgenden Einrichtungen: Topographie des Terrors BStU Stasi-Unterlagen-Archiv Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen – Sachsenhausen Memorial Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin Reichstag dome. Gefördert wurde der Austausch von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Fachaustausch zur historisch-politischen Bildungsarbeit zur Aufarbeit von Totalitarismus und Gewaltherrschaft mit Fachkräften der Jugendarbeit in Moskau

Gestern ging in Moskau ein fünftägiger Austausch mit 8 Berliner Teilnehmer_innen im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau zu Ende. Im Fokus der Austauschmaßnahme stand die Aufarbeitung der stalinistischen Repressionen sowie der Umgang mit dem Gedenken an das sowjetische Gulag-System. Mit den Moskauer Kollegen wurden dabei vor allem konzeptionelle Fragestellungen und Methoden der Jugendgeschichtsarbeit thematisiert. Die verschiedenen Termine vermittelten dabei ein gemischtes Bild des Umgangs mit diesem schwierigen Thema. Beeindruckt hat die engagierte Arbeit der Kollegen des Staatlichen Moskauer Gulag-Museums (Музей истории ГУЛАГа / GULAG History Museum) und des Staatlichen Archivs für sozialpolitische Geschichte mit ihren Ausstellungen zum „Roten Terror“ der 30er Jahre. Insbesondere das Moskauer Gulag-Museum bemüht sich dabei stark um eine Arbeit mit Schulen in Moskau und engagiert sich ebenso in den Regionen Russlands. Ein widersprüchliches Bild lieferte der Besuch der Gedenkstätte in Butowo, wo 1937-38 über 20.000 Menschen durch den damaligen Geheimdienst NKWD erschossen und in Massengräbern verscharrt wurden, nun aber angrenzend an das Gelände der Inlandsgeheimdienst FSB eine Datschensiedlung betreibt. Bedrückend waren ebenso die Schilderungen durch Vertreter_innen des Sacharow-Zentrums, welches 2014 in das Register für „ausländische Agenten“ aufgenommen wurde und nahezu monatlich Übergriffe durch Kosaken und verschiedene andere radikale Gruppen erfahren. Weitere Gesprächstermine gab es bei Memorial mit Nina Sherbakova (Международный Мемориал) oder dem Moskauer Historischen Museum.
Partner der Austauschmaßnahme war das Staatliche Gulag-Museum in Moskau. Gefördert wurde der Austausch durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.        #DRA #BerlinMoskau

Konferenz „Kommunale und regionale Kooperationen: Perspektiven für die Partnerschaft“ in Moskau

Im Rahmen des deutsch-russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften wurde am vergangenen Dienstag zur Konferenz „Kommunale und regionale Kooperationen: Perspektiven für die Partnerschaft“ in die Gesellschaftskammer der Russischen Föderation
nach Moskau eingeladen. Für den Bereich der Familien- und Jugendpolitik der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau und den DRA war Roman Elsner vor Ort. Im Rahmen der städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Berlin und Moskau konnten dabei auch einige Austauschmaßnahmen im Bereich der Familien- und Jugendpolitik geklärt werden. Mit dem Institut für Berufs- und Weiterbildung für Mitarbeiter im sozialen Bereich der Stadt Moskau wurden dabei eine Vielzahl von Bildungsreisen zur Kinder- und Jugendhilfe erörtert. Im Bereich der historisch-politischen Bildung wurden mit dem Gulag-Museum in Moskau zwei Austauschmaßnahmen für Moskauer und Berliner Pädagogen der Jugendgeschichtsarbeit zur Aufarbeitung des Totalitarismus in Russland und Deutschland für Mai und Juni 2018 fest verabredet. Erstmalig wird es 2018 auch mit dem Jüdischen Museum für Toleranz einen Fachaustausch zu Jugendbildungsprogrammen im Bereich der Toleranzförderung geben.

Webbinar zur Sozialarbeit mit Familien in krisenhaften Situationen

Im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau referierte am vergangenen Freitag (17.11.2017) Anke Giesen vom Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg in einem Webbinar zum Thema “Familien in unsicheren Lebenslagen: das Berliner Früherkennungssystem” während der Konferenz “Ungefährliche Mutterschaft!” in Moskau. Neben den Kollegen aus Moskau waren auch Teilnehmer_innen aus verschieden Regionen Russlands angereist und Referenten aus Partnerstädten in China und Frankreich online hinzugeschaltet. Roman Elsner, DRA-Koordinator für die Austauschmaßnahmen im Rahmen der Berlin-Moskau Städtepartnerschaft im Bereich der Familien- und Jugendpolitik, hielt ein Grußwort zu Beginn der Konferenz und unterstrich die große Bedeutung der langjährigen Austauschmaßnahmen. Einen ausführlichen Bericht (RU) vom Institut für Weiterbildung von Mitarbeitern im sozialen Bereich zu der Veranstaltung gibt es hier. Für das Frühjahr 2018 ist bereits ein weiteres Webbinar und eine Bildungsreise für Fachkräfte im Bereich der Förderung von Kinder und Jugendlichen mit Behinderung aus Moskau geplant.  

Städtepartnerschaft Berlin-Moskau: Jugend tanzt!

Sechs junge Tänzer/innen aus Moskau kamen im Juli auf Einladung des DRA und des Kinderrings Berlin e.V. nach Berlin, wo sie gemeinsam mit deutschen Jugendlichen eine deutsch-russische Tanzperformance erarbeiteten. Eine Woche lang tanzte, kochte und lachte die Gruppe zusammen und bereitete sich auf ihre Auftritte beim Festival „Wir – МИР“ (МИР: sprich „mir“, russ. „Frieden“) vor, das von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch zum Abschluss des Deutsch-Russischen Jugendaustauschjahres 2016/17 vom 13.-15. Juli in Berlin veranstaltet wurde.

Die vom DRA initiierte und koordinierte Begegnung wurde im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau und gemeinsam mit dem Kinderring Berlin e. V. durchgeführt. Gefördert wurde der Austausch von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin und dem Departement für Kultur der Stadt Moskau.

XIV. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz in Krasnodar

Unter dem Motto „Kontakte knüpfen – Projekte anstoßen – Vertrauen stärken: Impulse für die deutsch-russischen Beziehungen“ fand vom 28. Juni bis zum 30. Juni 2017 in Krasnodar die XIV. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz statt. Zahlreiche Vertreter_innen aus deutschen und russischen Städten und Organisationen waren dazu in den Süden Russlands gekommen, um über Herausforderungen und Perspektiven der Zusammenarbeit in insgesamt sechs Arbeitsgruppen zu diskutieren. Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie war Roman Elsner vor Ort. Parallel zur Konferenz fand auch erstmals im Rahmen einer Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz ein Jugendforum statt. Über 100 junge Menschen aus den deutsch-russischen Städtepartnerschaften entwickelten dabei gemeinsame Projektideen und engagierten sich bei verschiedenen Workshops. Junge Vertreter aus Moskau und Berlin diskutierten dabei gemeinsam mit Roman Elsner über Rahmenbedinungen und mögliche Projektideen im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau. Mit der Teilnahme der beiden Außenminister an der Eröffnungsfeier erhielt die Konferenz auch von politischer Seite Unterstützung, welche zugleich das Jahr der kommunalen und regionalen Partnerschaften 2017/2018 einläuteten. Zum Abschluss übergab Krasnodars Oberbürgermeister Evgenij Perwyshow den Staffelstab an den Landkreis Düren, welcher 2019 Austragungsort der kommenden Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz sein wird.