13. Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz in Karlsruhe

KonferenzHeute endete die 13. Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz, welche vom 27.-30. Juni in Karlsruhe stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Deutsch-Russischen Forum, dem Bundesverband Deutscher West-Ost Gesellschaften e. V., der Stadt Karlsruhe sowie der Stiftung West-Östlicher Begegnungen. Der DRA war mit Roman Elsner, Koordinator für die Austauschmaßnahmen im Bereich der Familien- und Jugendpolitik für die Senatsverwaltung Bildung, Jugend, Wissenschaft Berlin in Verbindung mit der Berlin-Moskau Städtepartnerschaft vor Ort. Für die Organisatoren sollte die Konferenz vor allem ein Zeichen zur Fortsetzung der deutsch-russischen zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit setzen. Die „große“ Politik wurde daher im Zusammenhang mit den angespannten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sowie dem Vorgehen des Kremls in der Ukraine nur kurz gestreift. Unterschiedliche Standpunkte in Verbindung mit den Sanktionen gegenüber Russland oder die Auswirkungen der Einführung des europäischen Visa-Informationssystems Mitte September 2015 in Russland fanden daher eine nur geringe Betonung. Dafür bot aber die Veranstaltung genug Gelegenheit zum Austausch mit den über 500 angereisten Vertretern aus den nunmehr 100 existierenden Städtepartnerschaften in den 5 Arbeitsgruppen Berufliche Bildung, Wirtschaftliche Verbindungen, Verständigung und Versöhnung im Kontext 70 Jahre Kriegsende, Kommunale Selbstverwaltung sowie Jugend und Sprache.

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Deutsch-Russischer Jugendaustausch: Verständigung durch Austausch der Perspektiven und Zusammenarbeit im Bereich Geschichte fördern

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Unter dem Motto „70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs: Jugendaustausch, Verständigung, gemeinsame Zukunft“ wurden am 5. Juni 2015 in Moskau die Themenjahre zur Auseinandersetzung mit der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg eröffnet. Drei Tage lang tauschten sich etwa 90 VertreterInnen verschiedener Schulen, Organisationen und Projekte aus Deutschland und Russland aus und entwickelten Ideen für zukünftige Begegnungsmaßnahmen. Roman Elsner, Projektleiter für die Koordination der Austauschmaßnahmen im Rahmen der Berlin-Moskau-Städtepartnerschaft im Bereich der Familien- und Jugendpolitik nahm in Vertretung für den Deutsch-Russischen Austausch e. V. und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin teil.

Die Themenjahre sind eine gemeinsame Initiative der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und des russischen Koordinierungsbüros für den Jugendaustausch mit Deutschland. Ziel ist es die verschiedenen Akteure des Jugendaustauschs stärker in der Auseinandersetzung mit der schwierigen Thematik des 2. Weltkriegs einzubinden und die deutsch-russische Zusammenarbeit zu historischen Themen zu intensivieren.

Zur Eröffnungsveranstaltung im „Zentralmuseum des Großen Vaterländischen Krieges“ sprachen Venjamin Kaganov (Stellvertretender Minister im Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation), Bettina Bundszus-Cecere (Abteilungsleiterin Kinder und Jugend des BMFSFJ), Sergej Pospelov (Leiter der Föderalen Agentur für Jugendfragen der RF) und Andreas Meitzner (Beauftragter für Auswärtige Kulturpolitik, Auslandsschulen und Netzwerk Deutsch im Auswärtigen Amt)

Die unterschiedlichen Erinnerungskulturen traten hierbei bereits bei den Grußworten der jeweiligen Vertreter zu Tage. Betonten die deutschen Vertreter vor allem das Ende und die Aufarbeitung des Krieges, erhielt auf russischer Seite insbesondere der Sieg über den Faschismus eine besondere Stellung.

Eine tiefere Herausarbeitung der Erinnerungskulturen zum 2. Weltkrieg in Deutschland und in Russland erfolgte darüber hinaus in zwei Fachvorträgen im Anschluss der Eröffnung durch Dr. habil. Birgit Schwelling (Kulturwissenschaftliches Institut Essen) und Vladimir Rudakov (Chefredakteur der Zeitschrift „Geschichte“). Erstere charakterisierte dabei die deutsche Erinnerungskultur als eine „postheroische Erinnerungskultur“, wobei die Erinnerung an die deutschen Verbrechen kein endender Prozess ist. Rudakov schilderte eingangs die unterschiedlichen Etappen und Bedeutung der Erinnerung an den 2. Weltkrieg, welche unter Leonid Breschnew und nun unter Wladimir Putin an Bedeutung gewonnen hat.

Die anschließende „Opferdebatte“ offenbarte deutliche Unterschiede in der Geschichtswahrnehmung in Deutschland und Russland. Bundespräsident Gauck, so Schwelling, betonte in seiner Rede anlässlich des Gedenkens zum Ende des Zweiten Weltkriegs, dass sich der Tod von Millionen sowjetischer Kriegsgefangener lange Zeit in einer Art Erinnerungsschatten der deutschen Gesellschaft befand. Auffallend während der Veranstaltung war dabei auf russischer Seite die Vereinnahmung der ca. 27. Mio. Kriegsopfer als Kriegsopfer Russlands („27 Mio. Kriegsopfer in unserem Land“), welche jedoch die ganze Sowjetunion zu tragen hatte.

Welche Rolle das gemeinsame Erinnern an den 2. Weltkrieg im Jugendaustausch haben kann, wurde im Anschluss der Fachvorträge im Rahmen einer Podiumsdiskussion erläutert. Gelegenheit zum Austausch und Anregungen für neue Projektideen gab es in verschiedenen Workshops, die am 6. und 7. Juni das Thema vertiefend behandelten.

Zum Abschluss wurde durch das Konsulat der Deutschen Botschaft über die geplante Einführung des Visainformationssystems (VIS) für Antragsteller aus der Russischen Föderation ab dem 14. September 2015 informiert. Eine Einführung des VIS für die Staaten der östlichen Partnerschaft erfolgt dabei bereits ab dem 23. Juni 2015. Alle TeilnehmerInnen an der Veranstaltung in Moskau waren sich darüber einig, dass ungeachtet aller Bekenntnisse der Politik zur Aufrechterhaltung der zivilgesellschaftlichen Beziehungen zu Russland, durch die Einführung des VIS, eben diese jedoch nun erheblich erschwert und behindert werden. Im Interesse einer Weiterführung des deutsch-russischen Jugendaustauschs fordern daher die TeilnehmerInnen der Veranstaltung in einer gemeinsamen Resolution, eine Ausnahme für Kinder- und Jugendliche zu schaffen.

Das Programm der Veranstaltung sowie der Vortrag von Dr. habil. Schwelling ist auf der Seite der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch unter http://www.stiftung-drja.de/themenjahre-2015-16/ einzusehen.

“MEINE, DEINE, UNSERE GESCHICHTE” ÜBER NS-ZEIT UND TOTALITARISMUS

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Im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau wurde im November erneut eine Jugendbegegnung in Berlin vom Deutsch-Russischen Austausch e. V. organisiert und begleitet. Vom 3. bis 7. November befassten sich unter dem Motto “Meine, Deine, Unsere Geschichte” TeilnehmerInnen des Multifunktionalen Jugendzentrums des Kulturdepartements Moskau und ihren Berliner Partnern, der Jugendfreizeiteinrichtung “Bungalow” und dem Kinder- und Jugendhaus Mariendorf (Kijum) mit Aspekten des Totalitarismus und Nationalsozialismus sowie der Geschichte des Konzentrationslagers Ravensbrück. Das Zusammentreffen der Jugendlichen aus beiden Ländern machte dabei erneut die verschiedenen Herangehensweisen im Umgang mit Totalitarismus in Deutschland und Russland deutlich. Darüber hinaus blieb aber auch Zeit für ein gemeinsames Kennenlernen des heutigen Berlins und für persönliche Gespräche. Bei der Jugendbegegnung handelte es sich dabei bereits um eine Rückbegegnung, da bereits 2013 Jugendliche der Berliner Einrichtungen Moskau besucht hatten.
Unterstützt wurde die Jugendbegegnung von der Senatskanzlei und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin und dem Kulturdepartement der Stadt Moskau.

Berliner Expert/innen und Jugendliche auf Moskauer Jugendforum “Cities for Youth”

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Wie lassen sich Städte attraktiver für Jugendliche gestalten? Vor allem dieser Frage widmete sich erneut das 3. Internationale Jugendforum “Cities for Youth”, das vom 21.-23.8. in Moskau stattfand. Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen der russischen und der deutschen Hauptstadt und der Kooperation zwischen dem Departement für Kultur der Stadt Moskau und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft nahmen an dem Treffen auch Projektleiter/innen und Jugendliche der BUNDJugend, vom Jugendzentrum Betonia des Kinderring Berlin e. V. und des Berliner Jugendforums teil. Der Deutsch-Russische Austausch e. V. hatte im Auftrag des Senats die Auswahl der Teilnehmer/innen und die organisatorische Vorbereitung der Reise übernommen. Insgesamt waren bei dem Forum 25 Länder vertreten, darunter Polen, Großbritannien, Spanien, Marokko, Taiwan, Nepal u.a.m. Mehrere der internationalen Arbeitsgruppen wurden von den Gästen aus Berlin geleitet. Einen besonderen Schwerpunkt legten sie dabei auf die Einbindung von Jugendlichen vor Ort sowie von NGOs, Streetworkern und Schulen – und zwar auch hinsichtlich der Veranstaltungsorte des Forums. Zu diesen gehörten einige Kultur- und Jugendzentren, deren Einbeziehung die Moskauer Veranstalter ursprünglich nicht vorgesehen hatten. Intensiv besprochen wurden auf dem Forum auch methodische Fragen sowie innovative Projektideen zur Nutzung brachliegender urbaner Flächen. Im kommenden Jahr ist in Moskau das nächste derartige internationale Jugendforum geplant, bei dem u. a. die bis dahin gelungene Umsetzung der erstellten Projektvorschläge diskutiert werden soll.

Jugendaustausch-Von Kanufahren bis Bogenschießen in Berlin und Schlowe (Mecklenburg-Vorpommern)

Für eine Jugendbegegnung im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau besuchen erneut fünfzehn Jugendliche aus Moskau und dem Moskauer Gebiet im Zeitraum 20.07.-04.08 den Kinderring Berlin e. V. Nach einem viertägigen Aufenthalt in Berlin mit Besichtigungen und Museumsbesuchen geht es für die jungen Teilnehmer/innen für zehn Tage in ein deutsch-russisches Jugendferienlager nach Schlowe in Mecklenburg-Vorpommern. Das hier gebotene vielfältige Programm umfasst Ausflüge, Workshops (Hip-Hop, Malen, Schlagzeug, Bogenschießen), spannende Kanufahrten auf dem Kleinpritzer See und weitere Freizeitaktivitäten.
Im Vorfeld besuchten dabei bereits Jugendliche, welche sich im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres beim Kinderring Berlin e. V. engagieren im Zeitraum 13.6.-20.6 Moskau und das Moskauer Gebiet. Neben einem umfangreichen Kulturprogramm, welches u. a. den Besuch einer Banja, das Grillen von Schaschlik oder den Besuch des Roten Platzes in Moskau beinhaltete, kam es auch zu einem Austausch mit Eltern und Jugendlichen, die im Rahmen der Jugendbegegnung nun ihren Partner in Berlin besuchen werden.
Alle Austauschmaßnahmen im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft unterstütz und vom Deutsch-Russischen Austausch e. V. organisatorisch begleitet. Weitere Informationen zu den bisherigen Austauschmaßnahmen im Rahmen der Berlin-Moskau-Städtepartnerschaft sind hier zu finden http://www.austausch.org/projekte/deutschland/berlin-moskau.html.

Ausschreibung für Fachkräfte der Jugendarbeit in der Kinder- und Jugendbeteiligung zur Teilnahme am 3. Internationalen Jugendforum „Cities for Youth“ in Moskau

Vom 21.-23. August 2014 findet in Moskau das 3. Internationale Jugendforum „Cities for Youth“ statt. Im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau lädt hierzu das Departement für Kultur der Stadt Moskau 5 Projektleiter für Kinder- und Jugendbeteiligung bei Stadtentwicklungsprojekten aus Berlin zur Teilnahme ein.

Ziel des Forums ist es, einen offenen Dialog zwischen jungen Menschen und Fachkräften für Stadtentwicklung aus Russland, Deutschland und anderen Ländern zur Entwicklung einer jugendfreundlichen Stadt zu ermöglichen. Schwerpunkt ist dabei die Erarbeitung von Vorschlägen durch die Teilnehmer hinsichtlich der Umgestaltung einer Fläche der Stadt Moskau. Nach zweitägiger Gruppenarbeit unter Leitung verschiedener Fachkräfte werden dann die Ergebnisse beim Jugendforum präsentiert. Aufgabe der deutschen Fachkräfte ist die Leitung der Gruppenarbeit bei der Erarbeitung der Vorschläge in englischer Sprache.

Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung werden durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin sowie dem Departement für Kultur der Stadt Moskau getragen.

Voraussetzung für die Teilnahme der deutschen Fachkräfte sind Erfahrungen in der Leitung von Kinder- und Jugendgruppen bei Stadtentwicklungsprojekten sowie gute Kenntnisse der englischen Sprache.

Interessierte Bewerber wenden sich bitte mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem eingescannten Reisepass bis zum 1.8.2014 per Mail bei Roman Elsner (Roman.Elsner@austausch.org).

Betreut und organisiert werden die Projekte im Rahmen der Berlin-Moskau-Städtepartnerschaft im Bereich der Jugend- und Familienpolitik durch den Deutsch-Russische Austausch e. V.

Kontakt für Rückfragen:

Roman Elsner
Deutsch-Russischer Austausch e. V.
Badstraße 44
13357 Berlin
Tel.: 030 44 66 80 10
Mail: Roman.Elsner@austausch.org

Berlin-Moskau –Connection auf dem Karneval der Kulturen

wagen mit trommelnAuch 2014 zog erneut der Karneval der Kulturen durch die Straßen von Berlin-Kreuzberg. Für 82 Gruppen und circa 5.300 Teilnehmer bot Berlin erneut eine Bühne für alle möglichen Facetten der Karnevalskunst. Mit dabei waren dieses Mal Jugendliche der Stadt Moskau, welche im Rahmen der Berlin-Moskau-Städtepartnerschaft gemeinsam mit Jugendlichen aus Marzahn und Berlin Kreuzberg aus dem Kinderring Berlin e. V. des Jugendzentrums Betonia und Gangway e. V. trommelten, rappten und tanzten. Ihr Ökomobil „Ghettowhispers – Hurly Burly in Skywalkerslabs“ hinterließ dabei bleibenden Eindruck und wurde in der Kategorie “schönster Wagen – Karneval der Kulturen 2014” mit dem 1. Platz ausgezeichnet.
Organisiert wurde die Jugendbegegnung erneut vom Deutsch-Russischen Austausch e. V. und vom Kinderring Berlin e. V. sowie dem Verein für Straßensozialarbeit Gangway e. V. Unterstützt wurde der Austausch von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin sowie dem Departement für Kultur der Stadt Moskau.

Hier einige Eindrücke vom Pfingstsonntag: http://www.youtube.com/watch?v=hv_YktWfb5c&feature=youtu.be, http://www.radioeins.de/veranstaltungen/kdk/index.html.

Weitere Informationen zur Berlin-Moskau-Städtepartnerschaft und zum Deutsch-Russischen Austausch e. V. sind hier zu finden: http://www.austausch.org/projekte/deutschland/berlin-moskau.html, https://www.facebook.com/draberlin?fref=ts.

Moskauer Gäste beim Kinder- und Jugendhilfetag in Berlin

IMG_1350Im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau hat der Deutsch-Russische Austausch e. V. erneut mehrere Austauschmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit organisiert und begleitet. So kamen zum 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 3.-5.6. in Berlin Mitarbeiter/innen städtischer Jugendeinrichtungen der russischen Hauptstadt. Im Rahmen der Veranstaltung sprachen sie u.a. mit der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin, Sandra Scheeres und mit der Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba. Besonders interessierten sich die Gäste aus Moskau für Formen der Jugendbeteiligung – darunter “U18 goes Europe”, ein Projekt zur politischen Bildung anlässlich von Bundes-, Kommunal- und Europawahlen, das nun ähnlich künftig auch für Moskau geplant ist. U18 greift dabei die Bundes-, Kommunal- und Europawahlen auf und ist ein Projekt zur Förderung der politischen Bildung von Jugendlichen. Ziel ist die Förderung der inhaltlichen Auseinandersetzung der Kinder und Jugendlichen mit Demokratie, den Parteien und ihren Wahlprogrammen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten dabei die Möglichkeit der Partei ihrer Wahl ihre Stimme zu geben. Der Ablauf einer U18 – Wahl orientiert sich dabei an den ”echten” Wahlen, welche in der Regel eine Woche später durchgeführt werden.
Weitere Informationen zu den Austauschmaßnahmen, die jeweils mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft stattfinden und zum Deutsch-Russischen Austausch e. V. sind hier zu finden: http://www.austausch.org/projekte/deutschland/berlin-moskau.html, https://www.facebook.com/draberlin?fref=ts.

JugendTechnikSchule erreicht ersten Platz an der Internationalen Konferenz “RadioPoisk” in Moskau

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Mit großem Erfolg hat am 22. April in Moskau die JugendTechnikSchule an der Internationalen Konferenz “RadioPoisk” teilgenommen. Die eingereichten 33 Schaltungsvorschläge auf Reißnagel-Layout der JugendTechnikSchule fanden dabei lebhaftes Interesse bei den Konferenzteilnehmern. Die Jury entschied sich dafür, der JugendTechnikSchule den ersten Platz zuzuerkennen. Die Teilnehmer erhielten Goldmedaillen und Diplome, die Einrichtung als Ganzes den Goldenen Pokal. Die Schaltungen werden in Russland Eingang in ein Fachbuch finden, das noch in diesem Jahr gedruckt werden soll. Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis einer fruchtbaren deutsch-russischen Zusammenarbeit, die im Oktober vorigen Jahres bei einem Besuch von Moskauer Schülern in Berlin ihren Anfang nahm und unabhängig von der politischen “Großwetterlage” fortgesetzt werden soll.

Moskauer Jugendarbeiter/innen kommen zum 15. Kinder- und Jugendhilfetag nach Berlin

Wie werden Berliner Jugendliche an der Stadtentwicklung beteiligt? Was tut die Stadt für junge Unternehmer/innen? Und wie kommt Jugendpolitik eigentlich bei den Jugendlichen an? Diese Fragen stehen auf dem Programm eines für Juni geplanten Berlin-Besuchs von Mitarbeiter/innen städtischer Jugendeinrichtungen aus Moskau. Die Gäste werden u.a. den 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag besuchen, der vom 3.-5 Juni in Berlin stattfindet, sowie Institutionen, Vereine und Verbände in Berlin kennenlernen. Ihre Reise ist die erste Veranstaltung im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau im Bereich der Familien- und Jugendpolitik in diesem Jahr, welche 2014 erneut durch den Deutsch-Russischen Austausch e. V. koordiniert werden. Partner auf Berliner Seite ist die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, auf Moskauer Seite das Städtische Departement für Kultur.