Berufliche und soziale Integration von Menschen mit Behinderungen

Im Rahmen der Austauschbegegnung „Berufliche und soziale Integration von Menschen mit Behinderungen“ war im Zeitraum 23.-27. November erneut eine Delegation aus Moskau zu Gast in Berlin. Die Gruppe bestand aus Leiter_innen und Mitarbeiter_innen Moskauer Zentren zur Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen. In Berlin besuchte die Gruppe verschiedene Einrichtungen wie zum Beispiel das Theater „Thikwa“, wo kreative Kompetenzen gefragt sind, oder wo es um handwerkliches Geschick geht, wie bei der Reparatur von Fahrrädern. Darüber hinaus wurde ebenso ein  Integrationskindergarten besucht, wo die Teilnehmer_innen einen Einblick in das Leben einer  Integrationsgruppe bekamen. Kinder mit und ohne Behinderungen werden dort zusammen betreut, um sie so besser auf die Schule vorzubereiten. Ähnliche Konzepte werden dabei auch in Moskau  an Integrationsschulen ptraktiziert, worüber sich intensiv ausgetauscht wurde. In Berlin konnte die Gruppe jedoch nicht nur Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen kennenlernen, sondern auch einige Ideen mit nach Moskau nehmen. Besonders interessant war der Besuch in einer Cafeteria, wo Menschen mit Behinderungen arbeiten können. Die Teilnehmer_innen haben leckere Gerichte probieren können und auch eine Kunstwerkstatt der Cafeteria besucht.

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Bibliotheken als Innovationszentren

Bibliotheken 1Zurzeit hat Moskau mehr als 400 Bibliotheken, die jedoch nicht über ein zentrales System verbunden sind. Um das Bibliotheksystem in Moskau bequemer für die Leser zu gestalten, wollten sich Vertreter_innen des Moskauer Departements für Kultur einen Einblick in das Berliner Bibliothekssystem verschaffen. Aus diesem Anlass hat der DRA in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau einen Fachkräfteaustausch zum Thema „Bibliotheken als Innovationszentren“ organisiert. Vom 2.-6. November besuchten dabei vier Vertreter_innen des Moskauer Departements für Kultur zahlreiche öffentliche Bibliotheken, darunter auch die Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Bei den verschiedenen Terminen wollten die Moskauer Fachkräfte vor allem erfahren, wie die Bücher und Zeitschriften bestellt werden, welche Bevölkerungsgruppen am häufigsten die Bibliotheken besuchen und wie das virtuelle Zentralverzeichnis funktioniert. Ebenfalls interessierte die Gruppe, wie sich die Bibliotheken finanzieren. Bei den verschiedenen Treffen bekamen die Moskauer Fachkräfte nicht nur Einblicke in die Arbeitsweise der Bibliotheken, sondern lernten auch das Projekt „Lesen macht stark“ des Deutschen Bibliotheksverband e.V. kennen. Ziel des Projektes ist es Kinder zum Lesen zu motivieren. Das Leseprojekt konzentriert sich auf in der Bildung benachteiligte Kinder, die aus sozial schwächeren Familien kommen oder keinen ausreichenden Zugang zu kulturellen Einrichtungen erhalten.

“MEINE-DEINE-UNSERE GESCHICHTE” – Teilnehmer/innen aus Moskau für einen Jugendaustausch zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Berlin gesucht!

Der Deutsch-Russische Austausch e.V. organisiert im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau und des Themenjahres „70 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg“ eine deutsch-russische Jugendbegegnung im Zeitraum vom 07.12.2015-13.12.2015 in Berlin. Die Jugendbegegnung wird in Kooperation mit der Moskauer Deutschen Zeitung sowie den Organisationen Reflow und Fuchsbau durchgeführt.

Welche Kosten entstehen für die Teilnehmer/innen?

Die Teilnehmer/innen tragen die Kosten für eine Auslandskrankenversicherung. Kosten für Flug, Unterkunft, Verpflegung und Transfer werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin getragen.

Welche Ziele hat das Programm?

In Berlin sollen junge Leute aus Moskau und Berlin ermutigt werden, sich mit dem Zweiten Weltkrieg als Teil der europäischen Geschichte auseinander zu setzten. Im Programm sind Besuche von Gedenkstätten zum Zweiten Weltkrieg und Exkursionen geplant. Der Blick soll jedoch nicht nur in die Vergangenheit gerichtet werden, sondern auch durch Gesprächsrunden Gelegenheit zum Austausch zu Problemen wie Rassismus, Nationalismus und Neofaschismus im heutigen Europa bieten.

Wer kann sich bewerben?

Für die Teilnahme können sich Jugendliche im Alter von 18 bis 20 Jahren aus Moskau bewerben. Kenntnisse der deutschen Sprache sind von Vorteil, aber keine Bedingung.

Bewerbungsunterlagen:

  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse
  • Bewerbungsschreiben, aus dem die Motivation zur Teilnahme am Projekt, die beruflichen Ziele und das Interesse an der Geschichte sowie an der Auseinandersetzung mit dem Thema “Zweiter Weltkrieg”, Offenheit für alternative Geschichtsbilder und andere Perspektiven, sowie Bereitschaft zur Diskussion und Reflexion hervorgehen.

Eure Bewerbungen schickt bitte per Email an Frau Anna Brazhnikova an folgende Adresse: gtv(at)martens.ru.

Einsendeschluss für alle Bewerbungen ist der 5. Oktober 2015!

Städte Berlin und Moskau weiter in Kontakt: Konferenz zu Jugendkulturarbeit und Begegnungen

20150822_175310Trotz des politisch angespannten Klimas und des Kursverfalls des Rubels geht es in der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau weiter: Um sich international auszutauschen, lud das Departement für Kultur der Stadt Moskau die Partnerstädte weltweit zu einer Konferenz über die Entwicklung der Jugendkulturarbeit vom 19.-22.08.2015 in Moskau ein. TeilnehmerInnen kamen u. a. aus Armenien, Litauen, China, Indien, Kolumbien und Deutschland. Sie berichteten über Projekte, die von Streetart bis zur Leseförderung in Bibliotheken reichten. Aus Berlin kamen Roman Elsner (DRA Berlin) und Katrin Hukal von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. Katrin Hukal sprach über die Idee, Geschichte und Kultur des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Roman Elsner – DRA-Koordinator für die Austauschbeziehungen von Berlin und Moskau im Bereich der Familien- und Jugendpolitik im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin (SenBJW) – erörterte die Austauschmaßnahmen für 2015 und 2016 und initiierte zwei weitere Jugendbegegnungen: Vom 19.-28. Oktober 2015 wird ein HipHop-Austausch zwischen Jugendlichen des “Moskauer Produktionszentrums” und des Berliner Jugendzentrums Impuls in Moskau stattfinden. Vom 7.-13. Dezember ist ein Austauschprogramm im Rahmen des Themenjahres “70 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg” zwischen Berliner und Moskauer Jugendlichen in Berlin vorgesehen. Partner sind die Moskauer Deutsche Zeitung und das Berliner Jugendzentrum Fuchsbau. Die Begegnungen werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin unterstützt. Weitere Infos zur Berlin-Moskau-Städtepartnerschaft finden Sie auf der Internetseite des Deutsch-Russischen Austausch e.V. und hier auf dem Berlin-Moskau-Blog.

13. Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz in Karlsruhe

KonferenzHeute endete die 13. Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz, welche vom 27.-30. Juni in Karlsruhe stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Deutsch-Russischen Forum, dem Bundesverband Deutscher West-Ost Gesellschaften e. V., der Stadt Karlsruhe sowie der Stiftung West-Östlicher Begegnungen. Der DRA war mit Roman Elsner, Koordinator für die Austauschmaßnahmen im Bereich der Familien- und Jugendpolitik für die Senatsverwaltung Bildung, Jugend, Wissenschaft Berlin in Verbindung mit der Berlin-Moskau Städtepartnerschaft vor Ort. Für die Organisatoren sollte die Konferenz vor allem ein Zeichen zur Fortsetzung der deutsch-russischen zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit setzen. Die „große“ Politik wurde daher im Zusammenhang mit den angespannten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sowie dem Vorgehen des Kremls in der Ukraine nur kurz gestreift. Unterschiedliche Standpunkte in Verbindung mit den Sanktionen gegenüber Russland oder die Auswirkungen der Einführung des europäischen Visa-Informationssystems Mitte September 2015 in Russland fanden daher eine nur geringe Betonung. Dafür bot aber die Veranstaltung genug Gelegenheit zum Austausch mit den über 500 angereisten Vertretern aus den nunmehr 100 existierenden Städtepartnerschaften in den 5 Arbeitsgruppen Berufliche Bildung, Wirtschaftliche Verbindungen, Verständigung und Versöhnung im Kontext 70 Jahre Kriegsende, Kommunale Selbstverwaltung sowie Jugend und Sprache.

Deutsch-Russischer Jugendaustausch: Verständigung durch Austausch der Perspektiven und Zusammenarbeit im Bereich Geschichte fördern

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Unter dem Motto „70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs: Jugendaustausch, Verständigung, gemeinsame Zukunft“ wurden am 5. Juni 2015 in Moskau die Themenjahre zur Auseinandersetzung mit der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg eröffnet. Drei Tage lang tauschten sich etwa 90 VertreterInnen verschiedener Schulen, Organisationen und Projekte aus Deutschland und Russland aus und entwickelten Ideen für zukünftige Begegnungsmaßnahmen. Roman Elsner, Projektleiter für die Koordination der Austauschmaßnahmen im Rahmen der Berlin-Moskau-Städtepartnerschaft im Bereich der Familien- und Jugendpolitik nahm in Vertretung für den Deutsch-Russischen Austausch e. V. und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin teil.

Die Themenjahre sind eine gemeinsame Initiative der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und des russischen Koordinierungsbüros für den Jugendaustausch mit Deutschland. Ziel ist es die verschiedenen Akteure des Jugendaustauschs stärker in der Auseinandersetzung mit der schwierigen Thematik des 2. Weltkriegs einzubinden und die deutsch-russische Zusammenarbeit zu historischen Themen zu intensivieren.

Zur Eröffnungsveranstaltung im „Zentralmuseum des Großen Vaterländischen Krieges“ sprachen Venjamin Kaganov (Stellvertretender Minister im Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation), Bettina Bundszus-Cecere (Abteilungsleiterin Kinder und Jugend des BMFSFJ), Sergej Pospelov (Leiter der Föderalen Agentur für Jugendfragen der RF) und Andreas Meitzner (Beauftragter für Auswärtige Kulturpolitik, Auslandsschulen und Netzwerk Deutsch im Auswärtigen Amt)

Die unterschiedlichen Erinnerungskulturen traten hierbei bereits bei den Grußworten der jeweiligen Vertreter zu Tage. Betonten die deutschen Vertreter vor allem das Ende und die Aufarbeitung des Krieges, erhielt auf russischer Seite insbesondere der Sieg über den Faschismus eine besondere Stellung.

Eine tiefere Herausarbeitung der Erinnerungskulturen zum 2. Weltkrieg in Deutschland und in Russland erfolgte darüber hinaus in zwei Fachvorträgen im Anschluss der Eröffnung durch Dr. habil. Birgit Schwelling (Kulturwissenschaftliches Institut Essen) und Vladimir Rudakov (Chefredakteur der Zeitschrift „Geschichte“). Erstere charakterisierte dabei die deutsche Erinnerungskultur als eine „postheroische Erinnerungskultur“, wobei die Erinnerung an die deutschen Verbrechen kein endender Prozess ist. Rudakov schilderte eingangs die unterschiedlichen Etappen und Bedeutung der Erinnerung an den 2. Weltkrieg, welche unter Leonid Breschnew und nun unter Wladimir Putin an Bedeutung gewonnen hat.

Die anschließende „Opferdebatte“ offenbarte deutliche Unterschiede in der Geschichtswahrnehmung in Deutschland und Russland. Bundespräsident Gauck, so Schwelling, betonte in seiner Rede anlässlich des Gedenkens zum Ende des Zweiten Weltkriegs, dass sich der Tod von Millionen sowjetischer Kriegsgefangener lange Zeit in einer Art Erinnerungsschatten der deutschen Gesellschaft befand. Auffallend während der Veranstaltung war dabei auf russischer Seite die Vereinnahmung der ca. 27. Mio. Kriegsopfer als Kriegsopfer Russlands („27 Mio. Kriegsopfer in unserem Land“), welche jedoch die ganze Sowjetunion zu tragen hatte.

Welche Rolle das gemeinsame Erinnern an den 2. Weltkrieg im Jugendaustausch haben kann, wurde im Anschluss der Fachvorträge im Rahmen einer Podiumsdiskussion erläutert. Gelegenheit zum Austausch und Anregungen für neue Projektideen gab es in verschiedenen Workshops, die am 6. und 7. Juni das Thema vertiefend behandelten.

Zum Abschluss wurde durch das Konsulat der Deutschen Botschaft über die geplante Einführung des Visainformationssystems (VIS) für Antragsteller aus der Russischen Föderation ab dem 14. September 2015 informiert. Eine Einführung des VIS für die Staaten der östlichen Partnerschaft erfolgt dabei bereits ab dem 23. Juni 2015. Alle TeilnehmerInnen an der Veranstaltung in Moskau waren sich darüber einig, dass ungeachtet aller Bekenntnisse der Politik zur Aufrechterhaltung der zivilgesellschaftlichen Beziehungen zu Russland, durch die Einführung des VIS, eben diese jedoch nun erheblich erschwert und behindert werden. Im Interesse einer Weiterführung des deutsch-russischen Jugendaustauschs fordern daher die TeilnehmerInnen der Veranstaltung in einer gemeinsamen Resolution, eine Ausnahme für Kinder- und Jugendliche zu schaffen.

Das Programm der Veranstaltung sowie der Vortrag von Dr. habil. Schwelling ist auf der Seite der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch unter http://www.stiftung-drja.de/themenjahre-2015-16/ einzusehen.

“MEINE, DEINE, UNSERE GESCHICHTE” ÜBER NS-ZEIT UND TOTALITARISMUS

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Im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau wurde im November erneut eine Jugendbegegnung in Berlin vom Deutsch-Russischen Austausch e. V. organisiert und begleitet. Vom 3. bis 7. November befassten sich unter dem Motto “Meine, Deine, Unsere Geschichte” TeilnehmerInnen des Multifunktionalen Jugendzentrums des Kulturdepartements Moskau und ihren Berliner Partnern, der Jugendfreizeiteinrichtung “Bungalow” und dem Kinder- und Jugendhaus Mariendorf (Kijum) mit Aspekten des Totalitarismus und Nationalsozialismus sowie der Geschichte des Konzentrationslagers Ravensbrück. Das Zusammentreffen der Jugendlichen aus beiden Ländern machte dabei erneut die verschiedenen Herangehensweisen im Umgang mit Totalitarismus in Deutschland und Russland deutlich. Darüber hinaus blieb aber auch Zeit für ein gemeinsames Kennenlernen des heutigen Berlins und für persönliche Gespräche. Bei der Jugendbegegnung handelte es sich dabei bereits um eine Rückbegegnung, da bereits 2013 Jugendliche der Berliner Einrichtungen Moskau besucht hatten.
Unterstützt wurde die Jugendbegegnung von der Senatskanzlei und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin und dem Kulturdepartement der Stadt Moskau.

Berliner Expert/innen und Jugendliche auf Moskauer Jugendforum “Cities for Youth”

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Wie lassen sich Städte attraktiver für Jugendliche gestalten? Vor allem dieser Frage widmete sich erneut das 3. Internationale Jugendforum “Cities for Youth”, das vom 21.-23.8. in Moskau stattfand. Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen der russischen und der deutschen Hauptstadt und der Kooperation zwischen dem Departement für Kultur der Stadt Moskau und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft nahmen an dem Treffen auch Projektleiter/innen und Jugendliche der BUNDJugend, vom Jugendzentrum Betonia des Kinderring Berlin e. V. und des Berliner Jugendforums teil. Der Deutsch-Russische Austausch e. V. hatte im Auftrag des Senats die Auswahl der Teilnehmer/innen und die organisatorische Vorbereitung der Reise übernommen. Insgesamt waren bei dem Forum 25 Länder vertreten, darunter Polen, Großbritannien, Spanien, Marokko, Taiwan, Nepal u.a.m. Mehrere der internationalen Arbeitsgruppen wurden von den Gästen aus Berlin geleitet. Einen besonderen Schwerpunkt legten sie dabei auf die Einbindung von Jugendlichen vor Ort sowie von NGOs, Streetworkern und Schulen – und zwar auch hinsichtlich der Veranstaltungsorte des Forums. Zu diesen gehörten einige Kultur- und Jugendzentren, deren Einbeziehung die Moskauer Veranstalter ursprünglich nicht vorgesehen hatten. Intensiv besprochen wurden auf dem Forum auch methodische Fragen sowie innovative Projektideen zur Nutzung brachliegender urbaner Flächen. Im kommenden Jahr ist in Moskau das nächste derartige internationale Jugendforum geplant, bei dem u. a. die bis dahin gelungene Umsetzung der erstellten Projektvorschläge diskutiert werden soll.

Jugendaustausch-Von Kanufahren bis Bogenschießen in Berlin und Schlowe (Mecklenburg-Vorpommern)

Für eine Jugendbegegnung im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau besuchen erneut fünfzehn Jugendliche aus Moskau und dem Moskauer Gebiet im Zeitraum 20.07.-04.08 den Kinderring Berlin e. V. Nach einem viertägigen Aufenthalt in Berlin mit Besichtigungen und Museumsbesuchen geht es für die jungen Teilnehmer/innen für zehn Tage in ein deutsch-russisches Jugendferienlager nach Schlowe in Mecklenburg-Vorpommern. Das hier gebotene vielfältige Programm umfasst Ausflüge, Workshops (Hip-Hop, Malen, Schlagzeug, Bogenschießen), spannende Kanufahrten auf dem Kleinpritzer See und weitere Freizeitaktivitäten.
Im Vorfeld besuchten dabei bereits Jugendliche, welche sich im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres beim Kinderring Berlin e. V. engagieren im Zeitraum 13.6.-20.6 Moskau und das Moskauer Gebiet. Neben einem umfangreichen Kulturprogramm, welches u. a. den Besuch einer Banja, das Grillen von Schaschlik oder den Besuch des Roten Platzes in Moskau beinhaltete, kam es auch zu einem Austausch mit Eltern und Jugendlichen, die im Rahmen der Jugendbegegnung nun ihren Partner in Berlin besuchen werden.
Alle Austauschmaßnahmen im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft unterstütz und vom Deutsch-Russischen Austausch e. V. organisatorisch begleitet. Weitere Informationen zu den bisherigen Austauschmaßnahmen im Rahmen der Berlin-Moskau-Städtepartnerschaft sind hier zu finden http://www.austausch.org/projekte/deutschland/berlin-moskau.html.

Ausschreibung für Fachkräfte der Jugendarbeit in der Kinder- und Jugendbeteiligung zur Teilnahme am 3. Internationalen Jugendforum „Cities for Youth“ in Moskau

Vom 21.-23. August 2014 findet in Moskau das 3. Internationale Jugendforum „Cities for Youth“ statt. Im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau lädt hierzu das Departement für Kultur der Stadt Moskau 5 Projektleiter für Kinder- und Jugendbeteiligung bei Stadtentwicklungsprojekten aus Berlin zur Teilnahme ein.

Ziel des Forums ist es, einen offenen Dialog zwischen jungen Menschen und Fachkräften für Stadtentwicklung aus Russland, Deutschland und anderen Ländern zur Entwicklung einer jugendfreundlichen Stadt zu ermöglichen. Schwerpunkt ist dabei die Erarbeitung von Vorschlägen durch die Teilnehmer hinsichtlich der Umgestaltung einer Fläche der Stadt Moskau. Nach zweitägiger Gruppenarbeit unter Leitung verschiedener Fachkräfte werden dann die Ergebnisse beim Jugendforum präsentiert. Aufgabe der deutschen Fachkräfte ist die Leitung der Gruppenarbeit bei der Erarbeitung der Vorschläge in englischer Sprache.

Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung werden durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin sowie dem Departement für Kultur der Stadt Moskau getragen.

Voraussetzung für die Teilnahme der deutschen Fachkräfte sind Erfahrungen in der Leitung von Kinder- und Jugendgruppen bei Stadtentwicklungsprojekten sowie gute Kenntnisse der englischen Sprache.

Interessierte Bewerber wenden sich bitte mit einem kurzen Motivationsschreiben und einem eingescannten Reisepass bis zum 1.8.2014 per Mail bei Roman Elsner (Roman.Elsner@austausch.org).

Betreut und organisiert werden die Projekte im Rahmen der Berlin-Moskau-Städtepartnerschaft im Bereich der Jugend- und Familienpolitik durch den Deutsch-Russische Austausch e. V.

Kontakt für Rückfragen:

Roman Elsner
Deutsch-Russischer Austausch e. V.
Badstraße 44
13357 Berlin
Tel.: 030 44 66 80 10
Mail: Roman.Elsner@austausch.org